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Der World Usability Day in Sachsen-Anhalt schaffte Klarheit |
Missverständliche Handhabung, komplizierte Bedienoberfläche, Frustration bei der Nutzung und dann auch noch hässlich! Dass auch das absolute Gegenteil möglich ist und Funktionalität und Design letztendlich doch zusammen gehören - zu dieser Erkenntnis gelangten die interessierten Besucher des World Usability Days 2007 in Magdeburg.
In den Räumen von drei Designagenturen wurden dazu aktuelle Entwicklungen gezeigt, neue Interaktionskonzepte demonstriert und die Prinzipien einer benutzerfreundlichen Gestaltung erläutert. Magdeburg war dabei der einzige Veranstaltungsort in Sachsen-Anhalt, neben mehr als 210 Veranstaltungen in über 29 Ländern und in mehr als 100 Städten weltweit.
Der Aktionstag bot den Teilnehmern nicht nur ein offenes Ohr für deren Probleme und Wünsche, sondern versorgte sie auch mit nützlichem Wissen. „Produktgestaltung hautnah“ - so begann der World Usability Day 2007 im Designbüro toolboxx. Gezeigt wurden aktuelle Produktentwicklungen und die dabei verwendeten Designmethoden. Anschließend ging es bei faktor m in einem Vortrag um die passenden Grundlagen. Was genau passiert mit einem Produkt von der ersten Idee bis hin zur Serienfertigung und wie kann der spätere Nutzer dabei involviert werden?

Doch so wichtig die Benutzerfreundlichkeit auch bei der „materiellen“ Produktentwicklung ist, sie spielt genauso eine tragende Rolle, wenn es um die Gestaltung von digitalen Oberflächen für Internet und Software geht. SCHROEDER + WENDT referierte über intuitive Oberflächen und gab Ausblicke auf die neusten Entwicklungen aus den Forschungslaboren: die Zukunft der Computer, Mobiltelefone und Navigationssysteme.

Aufgesaugtes Wissen wirft Fragen auf und daher fand der Abend seinen Abschluss mit der „Usability Lounge“. Bei einem guten Wein, Musik und kleinen Designfilmchen konnte der Tag der Benutzerfreundlichkeit mit anregenden Gesprächen und in entspannter Atmosphäre schließlich erfolgreich ausklingen. |
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